17.1.2017: Dresdner Gespräche mit Björn Höcke (AfD)

„Wer meint, die AfD sei wählbar, weil sie die Flüchtlingspolitik der Regierung kritisiert, muss den Auftritt Björn Höckes in Dresden sehen.
Danach kann keiner mehr sagen, er habe nicht gewusst, was Höcke mit der AfD vorhat. . . .

. . . Am Dienstag, den 17. Januar 2017, hat AfD-Vorzeigefunktionär Björn Höcke bei der Jungen Alternative in Dresden eine Rede gehalten. Diese Rede können Sie nachsehen. Tun Sie es, insbesondere, wenn Sie die AfD für wählbar halten. . . .“ . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 18.01.2017
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Presseschau zur Demo am 14.1.2017 in Euskirchen:
=> „Bündnis – Eifel gegen Rechts“
Demo gegen AfD-Veranstaltung im Cityforum Eifel

. . . 16.1.2017 . . . Kölner Stadt-Anzeiger (KStA-online)
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„Versagt vor der Geschichte“ – Ein Kommentar zum NPD-Verbotsurteil

(Wir dokumentieren einen Text von Cornelia Kerth • Bundesvorsitzende VVN-BdA)

An allen Gedenktagen an die Opfer des NS-Regimes, so sicher auch am bevorstehenden 27. Januar, werden von den politisch Verantwortlichen in Deutschland Reden gehalten in denen man die Verbrechen des deutschen Faschismus benennt und ein „Nie wieder!“ verspricht.

Aber wenn es darauf ankommt, die Konsequenzen aus den Millionen Opfern dieses verbrecherischen Regimes zu ziehen und zwar die allereinfachste und naheliegendste, nämlich dass die dafür verantwortlichen politischen Kräfte nie Gelegenheit erhalten dürfen einen erneuten Anlauf zur Errichtung eines ähnlichen menschenfeindlichen Regimes zu errichten, wird versagt.

Es wird aber nicht einfach aus Unvermögen, sondern, wenn man das Anti-Verbots-Trommelfeuer der letzten Monate in Politik und Medien betrachtet, es wird vorsätzlich versagt.

Eine neo-nationalsozialistische Partei soll es in Deutschland geben dürfen, das ist die Quintessenz all dieser Aktivitäten.

Zu den historischen Verbrechen des deutschen Faschismus gehören auch die knapp 200 Toten seit 1990 und die rassistischen Mobilisierungen der letzten zwei Jahre bei denen die NPD eine wesentliche Rolle gespielt hat. Sie hat Strukturen, Ideologie und hasserfüllte Parolen zur Verfügung gestellt, was sogar noch aus Steuermitteln finanziert wird. Das macht deutlich, dass von der NPD Gefahr ausgeht unabhängig davon, ob sie in Parlamenten sitzt oder nicht.

Außerdem wurde vorsätzlich darauf verzichtet, dem völkischen Nationalismus wie er auch durch die AfD vertreten wird, einen Riegel vorzuschieben.

Dazu sagen wir Nein:

Faschismus gehört verboten, weil er keine Meinung ist, sondern ein Verbrechen.

Die NPD hat, ebenso wie andere faschistische Gruppierungen, keinen Anspruch auf Legalität.

An dieser Lehre der Geschichte halten wir fest.

Cornelia Kerth, Karlsruhe, 17.01.17
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AfD, NPD, Identitäre Bewegung, Ku-Klux-Klan etc.

(WDR • gesendet am 11.1.2017)
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Pressespiegel: Demo gegen AfD-Veranstaltung im Cityforum Euskirchen

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

=> „Bündnis – Eifel gegen Rechts“
Demo gegen AfD-Veranstaltung im Cityforum Eifel

. . . 16.1.2017 . . . Kölner Stadt-Anzeiger (KStA-online)
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Samstag, 14. Januar 2017 • Euskirchen • Kundgebung & Demo: Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Das Bündnis – Eifel gegen Rechts veranstaltet am 14. Januar 2017 eine Kundgebung am CityForum in Euskirchen.

Unter dem Motto

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

werden wir vor Ort gegen die Landeswahlveranstaltung der AfD im City-Forum protestieren. Sie erwartet ca. 400 Delegierte im City-Forum.
Die AfD bekommt damit wieder die Möglichkeit, in einer Kulturstätte der Stadt Euskirchen ihre rassistischen und fremdenfeindlichen Parolen zu verbreiten.
Nicht mit uns!

Deshalb werden wir uns am Samstag, 14.01.2017, um 10:00 Uhr am City-Forum Euskirchen, am Durchgang links vom Haupteingang, in Richtung Klostergarten aufstellen und gemeinsam lautstark protestieren.
Aus der Kundgebung heraus wird sich um ca.11:15 Uhr vom Bündnis Eifel gegen Rechts ein Demonstrationszug in Bewegung setzen.
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AfD, NPD, Identitäre Bewegung, Ku-Klux-Klan etc.

(WDR • gesendet am 11.1.2017)
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WDR • Die Story: Das braune Netzwerk

AfD, NPD, Identitäre Bewegung, Ku-Klux-Klan etc.

(WDR • gesendet am 11.1.2017)

Deshalb am Samstag, 14.1.2017, auf nach Euskirchen:

Das Bündnis – Eifel gegen Rechts veranstaltet am 14. Januar 2017 eine Kundgebung am CityForum in Euskirchen.

Unter dem Motto

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

werden wir vor Ort gegen die Landeswahlveranstaltung der AfD im City-Forum protestieren. Sie erwartet ca. 400 Delegierte im City-Forum.
Die AfD bekommt damit wieder die Möglichkeit, in einer Kulturstätte der Stadt Euskirchen ihre rassistischen und fremdenfeindlichen Parolen zu verbreiten.
Nicht mit uns!

Deshalb werden wir uns am Samstag, 14.01.2017, um 10:00 Uhr am City-Forum Euskirchen, am Durchgang links vom Haupteingang, in Richtung Klostergarten aufstellen und gemeinsam lautstark protestieren.
Aus der Kundgebung heraus wird sich um ca.11:15 Uhr vom Bündnis Eifel gegen Rechts ein Demonstrationszug in Bewegung setzen.
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siehe auch => Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierunsbezirk Köln • Kreis Euskirchen
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14. Januar 2017 • Euskirchen • Kundgebung & Demo: Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Das Bündnis – Eifel gegen Rechts veranstaltet am 14. Januar 2017 eine Kundgebung am CityForum in Euskirchen.

Unter dem Motto

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

werden wir vor Ort gegen die Landeswahlveranstaltung der AfD im City-Forum protestieren. Sie erwartet ca. 400 Delegierte im City-Forum.
Die AfD bekommt damit wieder die Möglichkeit, in einer Kulturstätte der Stadt Euskirchen ihre rassistischen und fremdenfeindlichen Parolen zu verbreiten.
Nicht mit uns!

Deshalb werden wir uns am Samstag, 14.01.2017, um 10:00 Uhr am City-Forum Euskirchen, am Durchgang links vom Haupteingang, in Richtung Klostergarten aufstellen und gemeinsam lautstark protestieren.
Aus der Kundgebung heraus wird sich um ca.11:15 Uhr vom Bündnis Eifel gegen Rechts ein Demonstrationszug in Bewegung setzen.
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8.1.2017 • Euskirchen • Kundgebung: Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Das Bündnis – Eifel gegen Rechts veranstaltet am 8. Januar 2017 eine Kundgebung am CityForum in Euskirchen.

Unter dem Motto

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

werden wir vor Ort gegen die Veranstaltung der AfD im City-Forum protestieren.
Die AfD möchte im City-Forum ihre rassistischen und fremdenfeindlichen Ressentiments ungestört offen verbreiten.
Nicht mit uns!

Wieder treffen sich Neonazis in einer Kulturstätte um ihre geistigen Brandstifter einer breiten Bevölkerung als sogenannte “alternative“ anzubieten.
Deshalb werden wir uns am 8. Januar 2017 um 13:30 Uhr am City-Forum Euskirchen, Hochstr., am Durchgang links vom Haupteingang in Richtung Klostergarten, aufstellen und gemeinsam lautstark protestieren.
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näXter Termin: Samstag, 14. Januar 2017 ab 10 Uhr am CityForum in Euskirchen
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WDR: Streiterei um AFD-Veranstaltungen in Euskirchen

WDR – Aktuelle Stunde – Lokalzeit Aachen vom 28.12.2016
(Video verfügbar bis 04.01.2017)
=> Streiterei um AFD-Veranstaltungen in Euskirchen

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Offener Brief bezüglich erneuter AFD-Veranstaltungen in Euskirchen 2017

Wir dokumentieren hier einen offenen Brief der Antifa Euskirchen / Eifel an:

den Bürgermeister der Stadt Euskirchen,
die Stadtverwaltung Euskirchen,
die Parteien,
und die Medien

Eifel / Euskirchen, Dezember 2016
Erneut stellt die Stadt Euskirchen rechtsgerichteten Parteien – in diesem Fall der „AFD – Alternative für Deutschland“ – das „Cityforum“ (EuCF) der Stadt zur Verfügung.

In einem Vortrag der AfD am 06. Oktober 2016 im Cityforum Euskirchen trägt der Redner Martin Renner offen Blut und Boden Thesen vor und stellt die Entnazifizierung nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland als „Zerstörung der nationalen Identität“ durch Reeducation durch die Westmächte dar.
Im weiteren Zusammenhang wurde auch über eine Diskussionsveranstaltung der AfD Euskirchen mit AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski in Cityforum Euskirchen im Jahr 2015 berichtet.

Im Anschluss an den Vortrag der #AfD sagte ein Teilnehmer zum möglichen Umgang mit Flüchtlingen: „Man muss sich nur an den Zweiten Weltkrieg erinnern, an unsere eigene Geschichte. Was haben wir denn mit den Juden gemacht? Da gab es ja auch Möglichkeiten… Man muss gar nicht übertreiben, aber was anderes wird bald gar nicht mehr möglich sein. Die Flüchtlinge gehen ja nicht freiwillig.“
(Quelle: Westpol vom 8.10.2015)

Pretzell, Landesvorsitzender der #AfD, äußerte bereits im Oktober 2015 im Cityforum, dass man mit Schusswaffen an den Grenzen durchaus signalisiern könne, dass es hier nicht weitergeht.
Zur Flüchtlingsfrage und Menschlichkeit dieser Partei spricht dies eine ganz eigene und deutliche Sprache.
Jetzt wird erneut das „Cityforum“ in Euskirchen der #AfD Anfang 2017 mehrmals bereitgestellt, um der rassistischen Hetze und Wahlkampf einen Raum zu bieten?!

An einem Ort, wo Menschen, Bürgern, Verbände, Vereine und Parteien ein Forum gegeben wird, darf denen, die rückwärts gewandtem Ungeist wieder das Wort reden, kein Forum geboten werden. Mit der Vermietung der Räumlichkeiten für solche Veranstaltungen verhöhnt die Stadt Euskirchen, als „Eigentümerin“ des Cityforum, das breite bürgerschaftliche demokratische Engagement, das sich für eine bunte menschliche Vielfalt und Freiheit einsetzt.

Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung sind in der Pflicht, Vermietungsmodalitäten für alle städtischen Räumlichkeiten zu beschließen, die grundsätzlich eine Beleidigung und Diskriminierung von Menschen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, des Berufsstands, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität untersagt.

Mit antifaschistischen Grüßen
Antifa Euskirchen / Eifel im Dezember ’16
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Bündnis Eifel gegen Rechts kündigt weiteren Widerstand gegen AfD in Euskirchen an

Nathalie Konias, Kreistagsabgeordnete der Grünen sagte stellvertretend für das Bündnis Eifel gegen Rechts (EgR) gegenüber dem KStA: „Die Stadtverwaltung hätte bei der Vermietung größere Sensibilität walten lassen sollen. . . .“ Weiter wollen die Mitglieder des Bündnisses Eifel gegen Rechts erneut demonstrieren, wenn die AfD wieder im City-Forum gastiert. Konias: „Wir müssen zeigen, dass bei uns in der Eifel kein Platz für Hass und Ausgrenzung ist“
siehe Artikel => Massive Kritik an AfD-Veranstaltungen im Euskirchener City-Forum . . . KölnerStadtAnzeiger (KStA) online . . . 13.12.2016



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